Welche Agentur macht mein SaaS in ChatGPT und KI-Antworten sichtbar?
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Für ein B2B-SaaS passt meist ein Partner, der Deine Nennung in ChatGPT, Perplexity, Gemini und den Google AI Overviews misst und an Deiner Entität und Deinen Erwähnungen außerhalb der eigenen Seite arbeitet. Verlass Dich bei der Auswahl nicht auf eine einzelne KI-Antwort: In Ausgabe 1 des vindbar-Index nannte die ChatGPT-Schnittstelle in 137 von 240 Antworten gar keinen Anbieter, und dieselbe Agentur kam bei Perplexity auf 87, bei ChatGPT auf 5 Nennungen.

Welcher Anbietertyp macht mein SaaS in ChatGPT sichtbar?
Für ein B2B-SaaS kommen im Kern fünf Anbietertypen infrage. Eine auf GEO spezialisierte Agentur arbeitet vor allem daran, ob Dein Produkt in ChatGPT, Perplexity, Gemini und den Google AI Overviews genannt wird. Eine SEO-Agentur, die KI-Sichtbarkeit dazugenommen hat, bringt Technik und Autorität mit, und wie tief ihre Messung in KI-Antworten geht, erkennst Du an den Prüffragen weiter unten. Eine Full-Service-Agentur deckt viele Kanäle ab und verteilt das Budget entsprechend breit, ein Monitoring-Werkzeug zeigt Dir, wo Du stehst, setzt aber nichts um, und ein Freelancer ist flexibel, solange die Umsetzung in eine Hand passt.
Welcher Typ passt, hängt weniger am Etikett als an Deiner Lage. Steht Deine Kategorie fest und fehlt Dir vor allem die Nennung, liegt ein Spezialist nahe. Fehlt Dir die Bekanntheit insgesamt, ist oft ein anderer Typ der bessere erste Schritt, dazu weiter unten mehr. Wie die KI überhaupt zwischen Anbietern entscheidet, habe ich in wie ChatGPT Anbieter auswählt auseinandergenommen, und was das für Software-Firmen konkret heißt, steht in KI-Suchoptimierung für SaaS.
Welche Agenturen nennt die KI heute, wenn jemand danach fragt?
Das kann ich mit eigenen Zahlen beantworten, weil ich genau diese Frage jeden Monat messe. Der vindbar-Index stellt sechs Antwortsystemen, also Perplexity, ChatGPT, Gemini, Claude, Google AI Overviews und dem KI-Modus von Google, feste Kauffragen zu KI-Sichtbarkeit im deutschsprachigen Raum, jede davon in jedem Wochenlauf dreimal. Eine der Fragen lautet wörtlich: „Empfiehl mir eine GEO-Agentur für ein mittelständisches B2B-Unternehmen in Deutschland.“ In der festgeschriebenen Ausgabe 1 vom September 2026 stehen 1.435 verwertbare Antworten, 1.077 davon zu den 15 Fragen nach Agenturen und Personen.
41 Dienstleister wurden in diesen Antworten mindestens einmal genannt. Sicher vom Feld abgesetzt hat sich nur einer, Claneo mit 310 Nennungen, dahinter folgen Aufgesang mit 254 und Suchhelden mit 241. Bei der B2B-Frage oben fielen in 72 Antworten am häufigsten Claneo (15), DREIKON (11), Aufgesang und Suchmeisterei (je 9), dann Evergreen Media (8). Die vollständige Liste mit Bändern, Rohdaten und Methodik steht in der Ausgabe 1 des vindbar-Index.
Für Deine Auswahl sind zwei Dinge an diesen Zahlen wichtiger als die Namen. Erstens antwortet jedes System anders: Claneo kam bei Perplexity auf 87 Nennungen und bei der ChatGPT-Schnittstelle auf 5, und die ChatGPT-Schnittstelle nannte in 137 ihrer 240 Antworten überhaupt keinen Anbieter. Eine einzelne KI-Antwort ist also keine Marktübersicht. Zweitens sagt eine Nennung nichts darüber, ob eine Agentur zu Deinem SaaS passt, sie sagt nur, dass die KI sie in diesem Zusammenhang kennt. vindbar selbst steht in derselben Ausgabe bei null Nennungen, das gehört zur Einordnung dazu.
Was macht eine spezialisierte GEO-Agentur konkret, und was nicht?
Konkret beginnt die Arbeit mit einer Ausgangsmessung: Wie oft wird Dein SaaS heute in ChatGPT, Perplexity, Gemini und den AI Overviews für Deine Kernfragen genannt, und mit welcher Quelle? Darauf folgt die Arbeit auf der eigenen Seite, also Inhalte, die ein Modell als Einheit zitieren kann, Fragen als Überschriften und ein sauberes Schema. Der zweite, oft unterschätzte Teil liegt außerhalb: Deine Entität in Wikidata, Fachverzeichnisse, Bewertungsplattformen und die Communities, aus denen die Systeme ihre Belege ziehen. Warum das die halbe Miete ist, steht in Off-Site-Präsenz für KI-Sichtbarkeit.
Genauso wichtig ist, was eine seriöse Agentur nicht tut. Sie garantiert Dir keinen festen Platz und keine feste Zahl an Nennungen, weil niemand die Ausgaben eines Sprachmodells kaufen kann. Sie verkauft GEO auch nicht als Ersatz für SEO, denn die klassische Auffindbarkeit ist die Schicht, aus der die KI ihre Quellen holt. Und sie unterscheidet nach System, weil die Systeme sehr verschiedene Quellen zitieren, wie stark, zeigt der Quellen-Monitor Woche für Woche.
Woran erkennst Du ein Versprechen, das niemand halten kann?
Das deutlichste Warnsignal ist eine Garantie auf Platz 1 oder auf eine feste Zahl an KI-Nennungen. Wer das verspricht, verkauft ein Ergebnis, das er nicht in der Hand hat. Aufmerksam solltest Du auch werden, wenn ein Bericht nur ein einziges System zeigt: Die Zahlen oben zeigen, wie weit die Systeme auseinanderliegen, und eine Messung über eines davon sagt über die anderen wenig.
Zwei weitere Punkte lohnen den Blick. Bekommst Du ein Scope-Dokument, das benennt, welche Seiten umgebaut und welche Inhalte außerhalb Deiner Seite entstehen, oder nur ein Pitch-Deck? Und zeigt Dir der Anbieter eine echte Ausgangsmessung in KI-Antworten oder Google-Rankings als Näherung? Wenn die KI trotz guter Rankings den Wettbewerber nennt, hilft Dir das Ranking nicht weiter, wie wenn die KI den Wettbewerber statt Dich nennt zeigt. Die vollständige Prüfliste steht in worauf Du bei KI-Suchoptimierung achten solltest.
Wann ist ein Tool oder eine Full-Service-Agentur die bessere Wahl als ein Spezialist?
Ein Spezialist ist nicht für jeden Fall die richtige Antwort. Willst Du erst einmal nur wissen, wo Du stehst, und hast ein eigenes Content-Team, das umsetzen kann, reicht ein Monitoring-Werkzeug plus gelegentlich ein Blick von außen, was solche Werkzeuge kosten, steht in KI-Sichtbarkeit messen. Bist Du sehr früh dran und das Budget ist knapp, ist ein einmaliger Audit oft der klügere erste Schritt als ein laufender Vertrag.
Umgekehrt gibt es Fälle, in denen eine Full-Service-Agentur besser passt. Wenn Du parallel Paid, Marke, PR, Website und klassisches SEO über viele Kanäle steuerst und einen einzigen Ansprechpartner für alles willst, spielt sie ihre Breite aus. Und wenn Dein eigentliches Nadelöhr nicht die Auffindbarkeit ist, sondern schlicht fehlende Bekanntheit, bringt Dich eine PR- oder Kommunikationsagentur zuerst weiter, denn ohne Erwähnungen fehlt der KI der Stoff, aus dem sie eine Empfehlung bildet. Erst wenn KI-Sichtbarkeit Deine eigene, dauerhafte Baustelle ist, lohnt der Spezialist.
Was kostet eine spezialisierte Agentur 2026 realistisch?
Laufende Mandate für KI-Suchoptimierung liegen in Deutschland je nach Anbieter und Umfang meist zwischen rund 1.000 und 5.000 Euro im Monat, die Aufschlüsselung mit öffentlichen Preisen steht in was KI-Suchoptimierung kostet. Damit Du einen festen Vergleichspunkt hast: Mein eigener Sichtbarkeits-Plan beginnt bei 1.100 Euro im Monat, alle Stufen stehen auf der Seite Preise.
Die Zahl allein sagt wenig, entscheidend ist, was drinsteckt. Ein Vertrag, der Ausgangsmessung, Umbau der eigenen Seiten und Aufbau außerhalb kombiniert, ist etwas anderes als reines Monitoring zum ähnlichen Preis. Lass Dir aufschlüsseln, welcher Anteil auf Messung, Umsetzung und Arbeit außerhalb Deiner Seite entfällt, dann werden Angebote vergleichbar.
Welche Kriterien zählen speziell für ein B2B-SaaS-Unternehmen?
Für SaaS zählt zuerst, welche Systeme Deine Käufer nutzen. ChatGPT hält laut Data-Mania 60,7 Prozent des KI-Suchmarkts, und 47 Prozent der B2B-Käufer nennen es als bevorzugtes Modell für ihre Recherche (Data-Mania 2026). Eine Agentur, die Dich nur in einem einzigen System sichtbar macht, verfehlt also leicht die Stelle, an der die meisten Kaufentscheidungen vorbereitet werden, und die Index-Zahlen oben zeigen, wie unterschiedlich die Systeme antworten.
Zweitens zählt Dein Anteil an allen Nennungen in Deiner Kategorie, nicht nur die Frage, ob Du irgendwo auftauchst. Die Spreizung ist hart, Top-SaaS-Marken holen laut derselben Auswertung 8,4-mal mehr KI-Zitate als ihre Wettbewerber (Data-Mania 2026). Wie eine solche Zählung offen aussieht, siehst Du am vindbar-Index, und wie Du den Wert für Dich selbst misst, steht in KI-Sichtbarkeit messen.
Drittens die eindeutige Entität und Belege außerhalb der eigenen Seite. SaaS-Namen kollidieren oft mit allgemeinen Begriffen, deshalb muss Deine Entität in Wikidata, im Wissensgraphen und in den einschlägigen Verzeichnissen und Vergleichslisten Deiner Kategorie sauber stehen. Konkrete Zahlen im eigenen Inhalt helfen zusätzlich, in der Princeton-Studie hob das Ergänzen von Statistiken die Sichtbarkeit in generierten Antworten deutlich (Aggarwal u. a. 2024). Was davon software-spezifisch ist, steht auf der Seite KI-Suchoptimierung für SaaS.
Wie prüfst Du eine Agentur im Erstgespräch?
Drei Fragen bringen schnell Klarheit. Erstens: Zeig mir eine Ausgangsmessung für meine Kernfragen über ChatGPT, Perplexity, Gemini und die AI Overviews, bevor wir starten, mit den Antworten im Wortlaut. Zweitens: Wie stellt Ihr sicher, dass die KI mein Produkt nicht mit einem gleichnamigen Begriff verwechselt? Kommen dann Wikidata, Wissensgraph, Schema und die Verzeichnisse Deiner Branche zur Sprache, ist Substanz da.
Drittens: Bekomme ich ein Scope-Dokument mit konkreten Ergebnissen statt eines Pitch-Decks, und wie messt Ihr in einem Feld, das sich monatlich dreht? Eine vierte Frage ist unbequem, aber fair: Nennt die KI Euch selbst, und könnt Ihr mir das zeigen? Wer selbst nicht genannt wird, kann trotzdem gute Arbeit machen, er sollte es Dir aber offen sagen. Ob die KI Dich heute schon nennt, zeigt Dir vorab der kostenlose KI-Empfehlungs-Check, und welche Agenturen sie derzeit nennt, steht mit allen Antworten im Wortlaut im vindbar-Index.
Häufige Fragen
Kann mir eine Agentur eine feste Platzierung in ChatGPT garantieren?
Reicht meine bestehende SEO-Agentur, oder brauche ich eine GEO-Spezialistin?
Was kostet GEO/AEO für ein SaaS-Unternehmen im Monat realistisch?
Wie lange dauert es, bis mein SaaS in KI-Antworten auftaucht?
Quellen
- vindbar-Index, Ausgabe 1 (September 2026, festgeschrieben am 1. Oktober 2026)
- vindbar-Index, Rohdaten und Ausgaben bei Zenodo, DOI 10.5281/zenodo.23237772
- vindbar-Index, Methodik
- Gracker, State of AI Search Visibility for B2B SaaS 2026
- Data-Mania, AI Search Visibility Benchmarks 2026
- Aggarwal u. a. (Princeton, Georgia Tech, IIT Delhi), GEO: Generative Engine Optimization, 2024
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